Tübingen

Tübingen

Spaziergang durch den Fachwerktraum Tübingen

Nachdem wir uns Freiburg angeschaut hatten, fuhren wir nach Tübingen. Tübingen ist eine hübsche Universitätsstadt mit knapp 90.000 Einwohnern, die mich beeindruckt hat. Man kommt hier gar nicht mehr raus aus dem Fotografieren. Wir waren nachmittags und abends in der Stadt. Die schönsten Fotos entstanden abends, als die Sonne langsam unterging.

Ich nehme euch jetzt mit auf einen wunderbaren Spaziergang an einem warmen Pfingstsonntag, Mai 2020.

Startpunkt: Holzmarkt

Der Holzmarkt liegt an der Stiftskirche St. Georg. Um den Holzmarkt herum gibt es kleine Einkaufsstraßen, Läden, Cafés und eine Eisdiele an der Ecke.

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Am Holzmarkt

Der Markt

Vom Holzmarkt gelangt man durch die Kirchgasse zum Markt. Auf dem Markt steht der Neptunbrunnen und auch das Rathaus, das mit seiner rot-goldenen Fassaden heraussticht.

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Der Marktplatz

Das Schloss Hohentübingen

Vom Markt geht es die Burgsteige hoch zum Schloss Hohentübingen.

Hier sind verschiedene Fakultäten der Universität untergebracht und ein Museum mit archäologischen Fundstücken. Der Eintritt zur Burg ist kostenfrei. Der Eintritt ins Museum ist kostenpflichtig.

Die Neckarinsel

Vom Schloss spazierten wir durch kleine verwinkelte Gässchen durch die Straße Neckarhalde zur Alleenbrücke. Über die Alleenbrücke ging es zur grünen Lunge der Stadt, der Neckarinsel. Auf der Neckarinsel spazierten wir durch die Platanenallee. Hierbei hatten wir immer diesen perfekten Blick auf die Kulisse von Tübingen.

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Die Neckarinsel

Auf dem Neckar fuhren Tretboote, kleine Elektroboote und Stocherkähne, die einen kleinen Hauch von Venedig versprühten. Die Fahrt mit dem Stocherkahn beginnt an der Neckarfront, Nähe des Hölderlinturms. Die Preise variieren. Die Fahrt gilt als typisch Tübingen. Wir machten keine, weil wir aktuell noch eine Maske hätten tragen müssen, wozu wir keine Lust hatten und die Stadt ohne Maske vorzogen.

Wir gingen weiter durch den kleinen Park an der Neckar und kamen zur Eberhardbrücke. Von dort hatten wir den besten Blick auf Tübingens Altstadt.

Der Zwingel

Von der Brücke geht es quasi durch den Außenbereich einer Pizzeria an die Neckarfront, auch Zwingel genannt. Der schmale Fußweg verläuft oberhalb des Neckars. Hier kommt man vorbei am Hölderlinturm und der Anliegestelle der Stocherkähne. Auf der Mauer sitzen viele, vor allem junge, Leute und trinken ein kühles Bier, quatschen über die Uni oder chillen einfach bei schöner Kulisse.

Ein paar Treppen weiter oben kamen wir an der Münzgasse an. Wir liefen diese entlang bis zur Neuen Straße.

Das Nonnenhaus

Am Ende der Neuen Straße kommt man zum Nonnenhaus, einem alten Fachwerkgebäude, das an einem kleinen “Bach” liegt. Hier reihen sich kleine Cafés aneinander und die “Gasse am Wasser” wirkt total gemütlich und idyllisch.

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Tübingen am Abend

Am Abend kamen wir nochmal in die Stadt zurück, um die romantisch gemütliche Atmosphäre der Altstadt zu genießen.

Der Österberg

Zufällig bemerkten wir, dass hinter unserem Hotel der Österberg liegt. Der Österberg wirkt mehr wie ein großer Hügel als ein richtiger Berg ;). In fünf Minuten ist man zu Fuß oben. Am Ende wird es ein wenig steil, aber es lohnt sich. Die Aussicht auf die Umgebung ist wirklich weit und gut. Neben Joggern trafen sich Studenten zum Chillen, spielten Fußball und genossen den Sonnenuntergang. Ein guter Treffpunkt und ein umso besserer Ort, um den Spaziergang und den tollen Tübingen-Tag zu beenden.

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Ich bin Mareike, Lehrerin und in der Ferienzeit liebend gern unterwegs. Hier gibt’s individuell geplante Städtereisen und Roadtrips, eine Mischung aus Klassikern und unbekannten Schätzen, europaweit, aber auch mit einem Abstecher nach Asien.

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