Koh Libong

Koh Libong

Koh Libong – Zeit zum Entspannen

Koh Libong ist die größte Insel vor Trang. Trotz ihrer Größe ist Koh Libong nicht so bekannt und touristisch. Im Internet und im Reiseführer fanden wir nicht viele Informationen über die Insel. Wir entschieden uns trotzdem für Koh Libong, weil hier der Tourismus die Insel noch nicht eingenommen hat und wir nach Ruhe und Entspannung suchten, die wir auf Koh Libong fanden.

Koh Libong Relax Beach Resort

Wir erreichten sie mit einem Longtailboot von Koh Mook. Wie gesagt, die Insel ist nicht großartig touristisch ausgebaut, so dass sie eher ein Ort für Ruhesuchende ist, die sich nach Entspannung, Meer und Sonne sehnen. Passend hierzu übernachteten wir in einem der Bungalows des Libong Relax Beach Resort, das zu empfehlen ist. Direkt am Strand gelegen mit kleiner Veranda, Liegestühlen und hauseigner Schaukel ließen wir es uns drei Tage gutgehen.

Da wir in Koh Libong vor allem das Meer, die Sonne und den Strand genossen haben, gibt es hier nicht allzu viele kulturelle Tipps. ABER:

Erkundungstour mit dem Roller

Wir unternahmen eine Tagestour mit dem Roller (konnte man im Resort mieten) und schauten uns drei Sehenswürdigkeiten an und erkundeten die Insel, die vor allem aus Dschungel, Kautschukbäumen besteht und dicht bewachsen ist. Die Wege waren kurz und betrugen maximal 30 Minuten zwischen den Stopps.

Stopps auf der Insel in Koh Libong
Stopps auf der Insel, googlemaps

 

Fischerdorf

Wir schauten uns zuerst den Ort Batu Bute mit der Leekpai Bridge an. Dort gibt es einen Pier, den es sich lohnt hochzugehen, da am Ende ein Aussichtsturm steht, der einen guten Blick auf den Ort und die sehr grüne Kulisse der Insel bietet.

Aussichtsturm in Batu Bute in Koh Libong
Aussichtsturm in Batu Bute

Außerdem sieht man traditionelle Häuser, die teils im Wasser auf Stelzen stehen. Es gibt einen kleinen Supermarkt und wir sahen die Einheimischen ihrer Arbeit nachgehen. Hier ist der Mittelpunkt der Arbeit die Fischerei.

Da die Einwohner von Koh Libong vor allem muslimisch sind, fällt vor allem die rosa Moschee mit ihren dunkelblauen Dächern auf.

Point Dugongs & Stone Bridge

In der Nähe des Dorfes, weiter südlich, findet man den Point Dugongs. Die Aussicht von hier hat uns persönlich nicht so umgehauen, aber der Weg durch Kautschukanlagen ist spannend. Bei gutem Wetter soll man hier die Dugongs sehen können, für die Koh Libong bekannt ist. Hierbei handelt es sich um eine Art Seekuh.

Immer wieder, wenn man die Insel mit dem Roller entdeckt, kommt man durch grüne Wälder mit Kautschukbäumen. Im Allgemeinen ist die Insel sehr grün und hier wird das Dschungelfeeling richtig lebendig.

Im Norden der Insel ist die Stone Bridge. Eine Felsenformation, die wie eine Brücke aussieht und den Blick aufs Meer bietet. Direkt an der Stone Bridge, neben den Felsen, befindet sich der Thung Yaka Beach. Ein schöner Strand, zu dem man durch einen kleinen Weg durch den Dschungel kommt. Den Roller stellten wir oben an der Straße ab. Meiner Meinung nach ein guter Stop, den man in eine kleine Inselerkundung einbauen kann.

Stone Bridge in Koh Libong
Stone Bridge

Zurück vom Tagesausflug

Genossen wir einen der wunderschönen Sonnenuntergänge, die man auf Koh Libong jeden Abend hatte. Das Interessante hierbei war, dass man dann die Fischerboote und ihre kleinen Lichter am Horizont sah, die auf Fischfang gingen.

In der Nähe des Resorts gibt es drei weitere Resorts, so dass wir an verschiedenen Orten zu Abend essen und den Abend ausklingen lassen konnten. Wie vermutet war Koh Libong kein Touristenmagnet, was absolut in Ordnung und gewollt war. Koh Libong ist perfekt zum Runterkommen und Abschalten. Die beste Reisezeit liegt zwischen November und April. Schwimmen ist möglich, aber abhängig von der Flut. Der Strand ist schön, sauber, flach und jeder hat genug Platz für sich, quasi einen eigenen Hausstrand vor dem Bungalow.

Die Bungalows gibt es in verschiedenen Kategorien und die Resorts bieten unterschiedliche Ausflüge an, wenn man genug vom Entspannen und Lust auf Unternehmungen hat. Wer, wie wir, auf eigene Faust losziehen möchte, kann einen Roller mieten und einen Tagesausflug auf der unbekannten, aber idyllischen Insel unternehmen.

Strand und klares Wasser vor Koh Libong

ferienfrei

Ich bin Mareike, Lehrerin und in der Ferienzeit liebend gern unterwegs. Hier gibt’s individuell geplante Städtereisen und Roadtrips, eine Mischung aus Klassikern und unbekannten Schätzen, europaweit, aber auch mit einem Abstecher nach Asien.

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