Koh Lanta

Koh Lanta

Koh Lanta – probiers mal mit Gemütlichkeit!

Auf Koh Lanta verbrachten wir fünf Tage (Dezember 2019, beste Reisezeit Nov.-April). Koh Lanta war unser Startpunkt des Insel-Hoppings, das in Koh Mook und Koh Libong weiterging.

Koh Lanta liegt im Süden von Krabi, 810km entfernt von Bangkok. Es leben knapp 31000 Menschen auf der Insel. Koh Lanta besteht aus zwei Inselteilen: Lanta Noi und Lanta Yai. Im Norden auf Lanta Yai findet der meiste Tourismus statt. Auf diesem Inselteil befindet sich die Inselhauptstadt, die wunderschönen Strände und die Natur, die vor allem Strandurlauber, Ruhesuchende, Backpacker und Naturliebhaber einladen. 

Übersicht über die Sehenswürdigkeiten, googlemaps

Wir landeten in Krabi und fuhren vom Flughafen circa 2,5 Stunden mit dem Minibus (hier gibt es viele Anbieter am Flughafen) zum Apartment. Dabei mussten wir einmal mit der Fähre übersetzen. Wir blieben fünf Nächte auf der Insel und übernachteten im Baan Check In Apartment. Das Apartment lag in der Nähe des Klong Khong Beach. Es war sauber und groß. Die Besitzer sind sehr nett und machen sehr gutes Frühstück!

Koh Lantas Highlights sind die Strände und Buchten, die zum Sonnen, Chillen, Schwimmen und purer Entspannung einladen. Dazu ist auch ein Tagestrip nach Koh Lanta Oldtown die Rollerfahrt wert. All das folgt jetzt!

Klong Khong Beach

Der Klong Khong Beach ist wie die ganze Insel gemütlich. Er ist nicht optimal fürs Schwimmen, da (wie man auf dem Foto sieht) viele Steine im Meer sind und den Zugang erschweren. Zum Essen gehen und Chillen ist er allemal geeignet. Es gibt viele Restaurants (sehr gut fanden wir das Green Chilly Restaurant) und Reggae-Bars mit fruchtigen Cocktails. Alles wirkt ein bisschen hippie-mäßig und abends hat der Strand eine lockere Atmosphäre begleitet durch das Leuchten der Lampions und Lichterketten der Bars. Auf jeden Fall lohnt es sich zum Sonnenuntergang an den Strand oder einen der folgenden Strände zu gehen (oder mit dem Roller) zu fahren.

 

Ba-Kantiang Bay

Die Ba-Kantiang Bay ist einer der schönsten Strände im südlichen Teil der Insel. Hier kann man super schwimmen gehen und am Strand liegen und entspannen. Das Wasser ist warm und klar. Der Strand ist nicht überlaufen und man findet auf jeden Fall ein ruhiges Plätzchen. Den Roller kann man problemlos in kleinen Parkbuchten an der Straße abstellen.

Besonders toll sind die Restaurants in der Kurve direkt nach dem Strand. Diese sind quasi an der Klippe in die Bäume gebaut! Man kann den Roller oben auf der Straße abstellen und wird dann in ein „kleines eigenes Baumhaus“ geführt, in dem man mit wunderbarer Aussicht lecker essen kann.

Nui Bay

Folgt man der Hauptstraße weiter Richtung Süden kommt gleich nach dem Kantiang Beach die Nui Bay. Diese ist kleiner als der Strand und eben nur eine kleine Bucht, die aber azurblaues Wasser und einen wunderbaren Strand zu bieten hat. Hier findet man vor allem Ruhe und Entspannung. Schon der Weg runter zum Strand ist ein hübsches Fotomotiv . Es gibt eine kleine Bar und Massagen mit Meerblick werden dort angeboten. Die Bucht ist sehr ursprünglich und absolut empfehlenswert.

Bamboo Beach

 

Bamboo Beach liegt kurz vor dem Nationalpark ganz im Süden der Insel. Der Strand ist breit und weitläufig. Es gibt ein paar wenige Hotels und Bars. Wie bei den anderen beiden Stränden ist auch hier wenig los und man kann ganz gemütlich Urlaub machen. Der Strand ist umgeben von kleineren Bergen, was die Lage sehenswert macht. Hier gibt es auch ein paar Schattenplätze unter Bäumen. Das Wasser ist klar und trotz mancher Felsen kann man an vielen Stellen gut hineingehen.

Altstadt

„Koh Lanta Oldtown“ befindet sich im östlichen Teil der Insel, eher abgeschieden. Wir fuhren eine halbe Stunde mit dem Roller und erreichten die Altstadt. Der Weg dorthin ist zum größten Teil, bis auf eine kleine eher schlechtere Passage, gut befahrbar. Man kommt an kleinen Dörfern vorbei und ist immer von der Natur umgeben.

In der Altstadt kann man den Roller an vielen Plätzen abstellen. Wir orientierten uns an den Plätzen, wo schon andere Roller parkten. Die Altstadt besteht eigentlich nur aus einer langen Straße, an der an beiden Seiten kleine Souvenirshops zu finden sind. Außerdem gibt es Restaurants mit Blick aufs Meer, die man über Holzstege erreicht. Am Ende der Straße gibt es ein Pier.

Wir verbrachten zwischen zwei und drei Stunden in der Altstadt und hielten nach Lust und Laune auf dem Weg, um uns die Gegend anzuschauen. In “Koh Lanta Oldtown” aßen wir in einem Restaurant mit Blick aufs Meer zu Mittag. Hiervon gibt es einige, die man über einen Steg erreichen kann.

Auf dem Weg liegt in einer Kurve das Viewpoint Restaurant mit gutem Blick auf die Landschaft, den Dschungel und das Meer. Das nette Restaurant kann man nicht verfehlen, wenn man auf der Hauptstraße 4245 Richtung Altstadt fährt. 

Aussicht vom Viewpoint Restaurant

Fazit

Koh Lanta kann richtig was (!), kulinarisch und kulturell, und hat genau die richtige Größe für ein paar Tage oder eine Woche, wenn man nicht nur entspannen, sondern auch etwas sehen will. Der bekannteste Strand ist der Long Beach, der uns nicht so gut gefiel wie die hier aufgeführten Strände. Wir machten noch eine Tour (Waterfall & Cave Tour – selbstorganisiert mit dem Roller) zu einem Wasserfall, die aber nicht so spannend war, da der Wasserfall sich als sehr klein entpuppte. Empfehlen kann ich die Sightseeing- und Strandliste oben und die Altstadt als Abwechslung.

Tipp für Koh Lanta: Tagsüber mit dem Roller in den Süden zu den wunderschönen und leeren Stränden und abends am Klong Khong Beach den Abend mit leckerem Essen, Sonnenuntergang und gemütlicher Musik ausklingen lassen.

ferienfrei

Ich bin Mareike, Lehrerin und in der Ferienzeit liebend gern unterwegs. Hier gibt’s individuell geplante Städtereisen und Roadtrips, eine Mischung aus Klassikern und unbekannten Schätzen, europaweit, aber auch mit einem Abstecher nach Asien.

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